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Gewählte Publikation:

Windhaber, T.
Einstellung und Akzeptanz potentieller AnwenderInnen im Hinblick auf „Ambient Assistive Technologies bzw. „Social Robots“ - Eine systematische Literaturübersicht
Masterstudium; Pflegewissenschaft; [ Masterarbeit ] Graz Medical University; 2018. pp. 76 [OPEN ACCESS]
FullText

 

Autor/innen der Med Uni Graz:
BetreuerInnen:
Lohrmann Christa
Schüssler Sandra
Altmetrics:

Abstract:
Hintergrund/Relevanz: Mit dem demographischen Wandel steigt auch die Anzahl pflegebedürftiger älterer Personen. IT-gestützten Technologien wird ein großes Potential an Unterstützungsmöglichkeiten für diese Gruppe zugeschrieben, wodurch ein längeres Verbleiben im gewohnten Umfeld ermöglicht werden kann. Forschungsergebnisse zeigen außerdem, dass diese Technologien entlastend für Pflegende und Angehörige sein können. Wenn „Ambient Assistive Technologies“ bzw. „Social Robots“ zur Unterstützung von älteren Menschen zum Einsatz kommen, ist es wichtig, Einstellung und Akzeptanz potentieller AnwenderInnen dahingehend zu überprüfen. Das Ziel dieser Arbeit war es, die Einstellung sowie die Akzeptanz potentieller AnwenderInnen von „Ambient Assistive Technologies“ bzw. „Social Robots“ aufzuzeigen. Methoden: Es wurde ein systematisches Literaturreview mit einer Recherche in den Datenbanken Pubmed, Cinahl, IEEE, Embase, Emcare, Cochrane (Systematic Reviews) und Cochrane (Central) durchgeführt. Ergänzend wurden eine Internetsuche via Google Scholar und eine Handsuche in den Referenzlisten der inkludierten Studien durchgeführt. Die inkludierten Studien wurden hinsichtlich ihrer Qualität beurteilt und die Ergebnisse in drei Kategorien zusammengefasst. Ergebnisse: Insgesamt wurden sieben Studien mit unterschiedlichen Designs inkludiert. Die Ergebnisse zeigen, dass ältere Menschen und Pflegende eine positive, negative sowie uneindeutige Einstellung und Akzeptanz hinsichtlich „Ambient Assistive Technologies“ bzw. „Social Robots“ aufweisen. Angehörige zeigen eine positive Einstellung bzw. Akzeptanz dahingehend. Anzumerken sind große Unterschiede bei der Qualität der inkludierten Studien. Schlussfolgerung: Die Einstellung und die Akzeptanz von potentiellen Anwenderinnen hinsichtlich „Ambient Assistive Technologies“ bzw. „Social Robots“ sind nicht eindeutig geklärt. Es bedarf vermehrt quantitativer Studien mit großen Samples, um Klarheit zu schaffen. Dadurch kann ein zielgerichteter Einsatz von „Social Robots“ und „Ambient Assistive Technologies“ gefördert werden. Beim praktischen Einsatz dieser Technologien bedarf es großer Sorgfalt, damit sich die AnwenderInnen daran gewöhnen können.

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